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Vorbereitung auf den Winterschlaf

15. November 2019

So langsam neigt sich der Herbst dem Ende zu und viele Motorradfahrer schicken ihr Bike nun in den Winterschlaf. Damit es für Sie im nächsten Frühjahr kein böses Erwachen gibt, sollten Sie beim Einmotten Ihrer Maschine so einiges beachten. Denn einfach nur abdecken und ein halbes Jahr vergessen führt meist zu unangenehmen Überraschungen wie Korrosions-, Batterie- und Vergaserprobleme.

Wir vom Motorrad und Wellnesshotel * * * *   Traube Post haben ein paar wertvolle Tipps und Tricks für Sie gesammelt, mit denen Ihr Bike den Winterschlaf problemlos überstehen sollte.

Bei einer längeren Fahrpause, beispielsweise wenn sie die Saison im Herbst auch nicht nützen, könnte es sich finanziell lohnen, wenn Sie Ihr Motorrad abmelden.

Ab in die Waschanlage

Wer sein Motorrad über den Winter einmotten will, sollte es vorher gründlich säubern. Der Umwelt zu liebe sollten Sie Ihr Motorrad in einer Waschanlage reinigen. Diese besitzen nämlich Ölabscheide, Auffangvorrichtungen für Grobschmutz und eine besondere Abwasserentsorgung. Moderne Hochdruckreiniger sind für Motorräder nicht unbedingt zu empfehlen, vor allem wenn es um empfindliche Teile wie etwa Radnaben, Schwinge, Lenkkopflager, Hebelgelenke, Öl- und Wasserkühler oder auch die Ketten geht.  

Deshalb sagen wir “back to the rules”! Schnappen Sie sich einen Schwamm und eine Zahnbürste für die etwas kniffligen Stellen und los geht es mit der guten alten Handreinigung. Und anschließend nicht vergessen alles gut zu trocken. 

Tipp 1: Die Sache mit dem Benzin
Nun geht es für Sie und Ihrem Bike noch einmal zur Tankstelle! Füllen Sie den Tank randvoll mit Benzin – somit kann der Tank nämlich nicht rosten. Ratsam ist auch frisches Öl. 

Falls Sie einen Kunststofftank haben, sollte dieser hingegen möglichst leer sein, da Kraftstoffbestandteile durch die Tankwand diffundieren könnten.

Tipp 2: Der Reifendruck 
Bevor Sie Ihr Bike in den Winterschlaf verabschieden, sollten Sie unbedingt den Druck der Reifen kontrollieren. Da das Motorrad nun sicher für eine Weile stehen wird, ist es ratsam den Druck auf 0,5 bar über der Herstellerangabe zu erhöhen. 

Tipp 3: Vergaser entleeren
Lassen Sie die Schwimmerkammern des Vergasers bei stehendem Motor mittels Ablassschraube leerlaufen. Das Benzin fließt somit über lange Schläuche an der Unterseite des Motorrads ab. Fangen Sie das Benzin mit einem Kübel auf, verschließen Sie die Ablassschrauben der Vergaser-Schwimmerkammern und schütten Sie das Benzin wieder in den Tank.

Tipp 4: Ausbauen der Batterie
Damit die Batterie Ihrer Maschine eine lange Lebensdauer hat, ist es ratsam diese auszubauen, bevor Sie das Bike einwintern. Bewahren Sie die Batterie an einem trockenen, kühlen Ort auf. Vergessen Sie im Winter jedoch nicht die ab und an die Batterie kurzfristig oder dauerhaft an einem speziellen Ladegerät aufzuladen. 

Tipp 5: Kühl und Trocken überwintern
Am besten eignet sich ein kühler und trockener Ort für den Winterschlaf Ihrer Maschine. Nicht nur im Freien, auch in der Garage sollten Sie Ihr Motorrad noch zusätzlich schützen.

Wenn Sie keine Motorradhülle haben oder sich nicht extra eine Hülle kaufen wollen, dann können Sie auch einfach ein altes Bettlaken nehmen um das Motorrad abzudecken. Durch das Laken wird das Motorrad nämlich vor Staub und Schmutz geschützt.

Falls Sie keinen Keller oder keine Garage haben, bietet es sich an, beim Händler nachzufragen, ob er einen Einlagerungsservice für Motorräder anbietet.

Tipp 6: Reifen entlasten
Abschließend sollten Sie das Motorrad so aufbocken, dass beide Räder entlastet werden. Ist die Entlastung der Räder nicht möglich, genügt es, wenn Sie diese alle paar Wochen ein bisschen weiter drehen, damit keine Druckstellen vom Stehen entstehen.

Wenn Sie diese Tipps beachten, dann sollten im Frühling keine bösen Überraschungen auf Sie warten und die erste Tour kann problemlos gestartet werden. 

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