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Wie viel Luxus braucht es am Motorrad wirklich?

18. Oktober 2019

Früher war alles anders, früher war alles besser! Oder auch nicht!

Vom ersten Zweirad bis zum modernen Motorrad wie wir es heute kennen war es nämlich ein weiter Weg. Das erste Zweirad wurde im Jahre 1817 von Karl Drais erfunden. Dieses Zweirad hatte jedoch noch keine Ähnlichkeit mit einem Motorrad. Kaum vorstellbar, der Fahrer musste seine Füße benutzen, um sich vom Boden abzustoßen. Bereits drei Jahre später bekam das erste Zweirad, auch Draisine genannt, seinen ersten Dampfmotor. Allerdings waren durch die damalige Technik Grenzen gesetzt. Erst rund 50 Jahre später setzten sich beim Zweirad die Pedale durch. Somit war nun erstmal das Fahrrad geboren. Im Jahr 1868 gab es schließlich das erste Dampfmotorrad, welches bereits drei Jahre später in Serie produziert wurde. Bis zum ersten Benzinmotor vergingen fast weitere 20 Jahre. Dieser Motor hatte eine Leistung von 0,5 PS, was für die damalige Zeit super war, heute können wir darüber nur noch lachen.

Heute hingegen sind dem Motorradfahrern keine Grenzen mehr gesetzt. Technischen Spielereien, Gel-Sitzbankeinlagen und und und. Wie bei allem, gibt es auch für Motorräder unzählig viele Accessoires, manche sind nützlich, manche weniger. 

Die meisten Menschen werden gegen ein wenig Luxus grundsätzlich nichts einzuwenden haben. So auch der durchschnittliche Motorradfahrer. Doch was ist wirklich notwendig? Wie viel Luxus braucht man beim Motorradfahren eigentlich?

Heizgriffe

Heizgriffe gehören bei vielen Touren-Motorrädern schon zur Standardausrüstung. Hier geben wir zu: Solche Heizgriffe sind schon eine feine Sache. Warme Hände sind im Winter echt angenehm und ermöglichen somit auch den Ganzjahresbetrieb des Motorrads. Die Winterhandschuhe können Sie sich deswegen jedoch nicht sparen, aber zumindest machen die Heizgriffe das Fahren bei niedrigen Temperaturen wesentlich angenehmer.

Was noch hinzu kommt: Die eigenen Finger zu spüren, weil sie nicht vor Kälte blau anlaufen Außerdem sind solche Heizgriffe im Winter ein echter Sicherheitsgewinn. Daumen hoch für dieses Luxus-Accessoires!

Falls Sie noch keine wärmenden Griffe an Ihrem Bike haben sollten, können Sie diese relativ einfach nachrüsten. Meist bietet der Hersteller schon die passende Heizgriffe an. 

Entertainment-System

Vor noch nicht allzu langer Zeit war der Luxus eines Entertainment-Systems lediglich Motorrädern wie der Honda Goldwing vorbehalten, mittlerweile ist dieses Phänomen jedoch schon weit verbreitet. 

Was kann so ein Entertainment-System heute alle?

  • Störungsfreie Sprechverbindung von Helm zu Helm
  • Musik hören in Stereoqualität
  • Sprachdurchsage vom Navigationssystem
  • Bedienungsfreie Funksprechverbindung von Bike zu Bike mit handelsüblichen Funkgeräten
  • Telefonieren, Musik hören, Memo diktieren u.v.m. via Smartphone
  • Liveaufnahmen mit Helmkamera
  • Kombibetrieb für alle Signale 

Ok, klingt schon echt cool, aber mal ehrlich, brauchen tut man es nun wirklich nicht. Ein tolles Accessoires, das aber auch einen stolzen Preis hat. Beim Motorradfahren sollte es ja schließlich vor allem um eines gehen: Um das Motorradfahren.

Sitzbankheizung

Ein erwärmter Hintern beim Fahren hat was. So eine Sitzheizung sorgt dafür, dass man wirklich zu jeder Jahreszeit eine ausgiebige Fahrt genießen kann. Aber auch bei diesem Accessories handelt es sich mehr um ein Luxusgut als um eine Notwendigkeit. 

Navigationssystem

Ein Navi gehört in der heutigen Zeit schon fast zur Standardausrüstung, obwohl es diese Helferlein erst seit dem Ende der 90er Jahre gibt. 

Ein Navi vereinfacht im Motorradurlaub so einiges und lässt Sie vielleicht coole Passstraßen entdecken, die Ihnen auf der herkömmlichen Karte entgangen wären. Aber wir wissen auch, wie eingefleischte Motorradfahrer ticken. Die Route wird am PC ausgearbeitet und anschließend auf das elektronische Helferlein hochgeladen, oder sie verlassen sich auch weiterhin auf die gute alte Landkarte.

Schaltautomat

Je nachdem wo Sie mit Ihrem Motorrad unterwegs sind, kann so ein Schaltautomat schon sehr angenehm sein. Denken Sie mal daran, wenn Sie das nächste mal im Berufsverkehr durch die überfüllte Stadt fahren und beim Stop-and-Go immer mit einer Hand den Kupplungshebel ziehen. Rollen, stehen, rollen und stehen. Nach kurzer Zeit beginnt die Hand und auch der Unterarm zu schmerzen, was vor allem beim Saisonbeginn wenn die Gewohnheit fehlt, sehr unangenehm sein kann. In diesem Fall wäre ein Schaltautomat schon eine coole Sache. 

Wenn Sie jedoch im Motorradurlaub am Reschenpass auf kurvigen Passstraßen unterwegs sind, dann gehört das Schalten für die meisten Biker einfach dazu. 

Wir kommen zum Schluss, dass ein bisschen Luxus beim Motorradfahren nicht schadet und oft auch einen positiven Einfluss auf die Sicherheit beim Fahren haben kann. 

Deshalb brauchen Sie keine „Schuldgefühle“ haben, wenn Sie bei Ihrer Maschine etwas nachrüsten und sich das ein oder andere Luxuszubehör gönnen.


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