Weshalb Schutzkleidung für Motorradfahrer so wichtig ist

 

Immer wieder sieht man sie auf ihren motorisierten Zweirädern: Motorradfahrer in Sweatshirts, Jeans und Turnschuhen.  Mit gewöhnlicher Freizeitkleidung unterwegs zu sein, ist sowohl lebensgefährlich als auch grenzwertig und viele merken das erst, wenn sie mal ein paar Meter über den Asphalt gerutscht sind. Aber dann ist es natürlich zu spät!

Keine Frage – Motorradfahren gehört zu den wohl beliebtesten Motorsportarten. Es ist die Geschwindigkeit und das Gefühl von Freiheit, das uns so süchtig macht. Dabei darf man aber eines auf keinen Fall vergessen: Die Sicherheit auf der Straße geht vor! Warum die richtige Motorrad Schutzkleidung ein so wichtiger Bestandteil jeder Tour sein sollte, erfahren Sie hier.

 

Der Schutzhelm – fundamentales Sicherheitselement

Bildquelle © cenker atila – stock.adobe.com

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Egal ob auf nassem Laub, in Kurven oder auf Schotterstraße: Kommt es zu einem Sturz oder gar zu einem schweren Unfall, kann ein Schutzhelm den Kopf des Fahrers schützen und vor schweren Verletzungen im Kopfbereich bewahren. Fahren Sie deshalb NIE ohne Helm!

Beim Kauf eines Helms sollte man sich ruhig länger Zeit lassen, denn eine richtige Passform ist das A und O. Er sollte am gesamten Kopf gut sitzen und nicht drücken. Scheuen Sie beim Helmkauf keine Kosten, denn schließlich geht es um das wichtigste Bestandteil unseres Körpers!

 

Für mehr Sicherheit auf der Straße: Die richtige Motorradkombi

 

Weil es bei Stürzen mit dem Motorrad schnell zu Schürfverletzungen kommen kann, ist ein großflächiger und ganzheitlicher Schutz erforderlich. Am besten Sie entscheiden sich für einen Lederanzug – der absolut beste Ganzkörperschutz beim Biken. Echtes Leder ist bekannt für seine extrem hohe Scheuer- und Reißfestigkeit und ist zudem hochgradig wasser- und windabweisend. Leder erfüllt daher alle Anforderungen, die an hochwertige und sichere Motorradbekleidung gestellt werden. Im Fachhandel sind Lederkombis sowohl als Einteiler als auch als zweiteilige Kombi erhältlich. Bei manchen Modellen sind die Rückenprotektoren, die als Wirbelsäulenschutz dienen, schon integriert. Falls nicht, empfiehlt es sich, einen externen Rückenschutz unter der Montur zu tragen. Bedenken Sie deshalb immer: Unsere Wirbelsäule ist neben dem Kopf eine der empfindlichsten Körperstellen und sollte auf jeden Fall immer geschützt werden!

 

Vergessen Sie die Hand- und Fußgelenke nicht

 

Die wichtigste von vielen Funktionen der Motorradhandschuhe ist es, die Handgelenke des Fahrers bei Stürzen zu schützen. Da sie aber auch die Beweglichkeit garantieren müssen sowie bei Wind und Witterung Auskühlung verhindern sollen, sind die Anforderungen groß. Unabhängig von der Art und für welchen Einsatzzweck sowie für welche Jahreszeit die Motorradhandschuhe sind: Sie müssen optimal passen. Neben Gasgriff, Brems- und Kupplungshebel müssen alle Knöpfe und Schalter schnell und sicher betätigt werden können.

 

Enduro boots for riding on a motorcycle isolated on whiteDie unteren Extremitäten werden laut Statistik bei Unfällen mit mehr als 82 % am häufigsten verletzt. Schienbein, Sprunggelenke, Füße und Zehen bedürfen deshalb eines besonderen Schutzes. Verzichten Sie auf Turnschuhen oder gar Sandalen und greifen Sie zu Stiefeln aus schwer entflammbaren, abriebfesten und mindestens 2 Millimeter dicken Leder. Nur so beugen Sie schweren Fußverletzungen vor.

 

Leider scheuen die meisten Motorradfahrer beim Kauf der Maschine so gut wie keine Kosten und sparen lieber beim Zubehör. Auch wenn das geliebte Motorrad Hauptbestandteil dieses sensationellen Sports ist, sollten Sie keinesfalls vergessen, auf sich selbst zu achten, denn ein Motorrad kann man mit Geld kaufen – Gesundheit leider nicht!

 

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